Sehenswürdigkeiten in Mecklenburg-Vorpommern

1.) Deutsches Meeresmuseum in Stralsund

Das Deutsche Meeresmuseum der Hansestadt Stralsund ist ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Es wurde im Jahr 1951 als naturkundliche Ausstellung im ehemaligen Kloster St. Katharinen eröffnet. Seit 1974 wird es als Meereskundemuseum geführt. In den Jahren 2002-2008 wurden drei zusätzliche Außenstandorte eröffnet. Das moderne „Ozeaneum“ auf der Hafeninsel, das „Nautineum“ auf dem Dänholm und die Museumslandschaft „Darßer Ort“ bei Prerow widmen sich speziellen Themen, wie der Ostseeküste, den Weltmeeren oder der Meeresforschung. Das Meereskundemuseum wurde ebenfalls erweitert und modernisiert. Es zeigt auf drei Ebenen und in verschiedenen Nebengebäuden mehrere Dauerausstellungen, u.a. über Wale, die Geschichte der Fischerei oder den Ostseeraum. Highlights sind - neben den Präsentationen von Walskeletten und präparierten Meeresbewohnern - die großen Aquarien und Becken. Ein akustisches Führungssystem in deutscher und englischer Sprache begleitet die Besucher auf ihrem Weg durch die Räume. Alle Ausstellungen, der Museumsshop und das Selbstbedienungsrestaurant nahe dem gewaltigen Schaubecken mit den Meeresschildkröten sind barrierefrei und gut begehbar. Zusätzlich stehen Leihrollstühle zur Verfügung. Das Meeresmuseum in Stralsund ist täglich geöffnet. Ein Veranstaltungskalender auf der Website des Museums (www.meeresmuseum.de) informiert über aktuelle Veranstaltungen und neue Ausstellungen.

2.) Mecklenburgische Seenplatte

Die Mecklenburgische Seenplatte liegt im Zentrum Mecklenburgs und erstreckt sich bis nach Brandenburg. Sie gehört zu den größten Seengebieten Mitteleuropas. Der größte See dieser Landschaft mit weit über 1000 Seen, Teichen und Flüssen ist die Müritz. Sie hat eine Fläche von 112 km², liegt im zentralen Bereich des so genannten „Großseengebietes“ der Seenplatte und ist Teil des Nationalparks Müritz. Weitere große Seengebiete befinden sich bei Rheinsberg, Feldberg und Neustrelitz. Die Mecklenburgische Seenplatte entstand während der letzten großen Eiszeit vor rund 10.000 Jahren. Zahlreiche Seen sind durch ein Fluss/Kanalnetz miteinander verbunden, so dass Sport- und Hausboote das Gebiet ungehindert von Berlin nach Hamburg und in die Ostsee befahren können. Zwischen den Seen erstrecken sich Moor- und Torfgebiete und uralte Buchen- oder Mischwälder. Wichtige Städte in der Mecklenburgischen Seenplatte sind Waren, Neustrelitz, Malchow und Plau. Das gesamte Gebiet eignet sich hervorragend für Wassersportler, Natururlauber, Wanderer und Radfahrer. In den ufernahen Gebieten leben viele verschiedene Tierarten und stille Dörfer mit Ferienanlagen oder imposanten Herrenhäusern laden zum Verweilen ein.

3.) Kreidefelsen auf Rügen

Kreidefelsen auf Rügen in Mecklenburg-VorpommernDie Rügener Kreidefelsen sind ein 15 km langer Küstenabschnitt der Halbinsel Jasmund. Sie befinden sich im Norden der Insel Rügen, zwischen Lohme und Saßnitz. Die Kreidefelsen entstanden vor ca. 50 Millionen Jahren aus Muschelkalk und Sedimenten. Sie haben eine Maximalhöhe von 160 m und sind jedes Jahr Ziel von Tausenden Besuchern. Der gesamte Küstenabschnitt ist Teil des Nationalparks „Jasmund“. Das markante Zentrum der Rügener Kreidefelsen ist der Königsstuhl. Er befindet sich 10 km von Saßnitz entfernt und ist vom Parkplatz Hagen per - kostenpflichtigem Shuttlebus - erreichbar. Wanderer können alternativ den drei Kilometerlangen Weg durch den Stubnitzer Buchenwald zum „Nationalparkzentrum Königsstuhl“ wählen. Der Zutritt zur 200 m² großen Aussichtsplattform des Königsstuhls ist ebenfalls kostenpflichtig und führt durch den Ausstellungsbereich des Nationalparkzentrums. Dort haben Besucher auch die Möglichkeit, archäologische Ausstellungen, das Multivisionskino und den zugehörigen Kletterwald zu nutzen. Zum Strand unterhalb der Kreidefelsen führt eine Holztreppe mit ca. 500 Stufen. Das Gebiet im nahen Umfeld des Königsstuhls wird Stubbenkammer genannt. Einen guten Ausblick auf den Königsstuhl bietet die „Victoriasicht“. Wanderer und Reiter können die Kreidefelsen auf dem Hochuferweg oder dem Stranduferweg erleben. Besonders schön sind Fahrten entlang der Küste mit einem Ausflugsschiff.

4.) Schweriner Schloss

Das Schweriner Schloss ist das Wahrzeichen der Landeshauptstadt Mecklenburg -Vorpommerns. Der gewaltige Bau steht auf einer der größten Inseln im Schweriner See und markiert den Mittelpunkt der Innenstadt. Das Schloss ist durch eine Brücke mit dem Zentrum verbunden. In einem Teil der Räume residiert seit 1990 der Landtag von MV. Ursprünglich eine Burg aus dem frühen 10. Jahrhundert, wurde die Schlossanlage während des Mittelalters immer wieder erweitert. Die Herzöge von Mecklenburg verpflichteten unterschiedliche Baumeister und so herrschen die unterschiedlichen Baustile der Renaissance vor. Deutlich sichtbar ist die Anlehnung an die berühmten französischen Loire-Schlösser. Die Anlage wird von zwei Gärten eingerahmt. Im parkähnlichen Burggarten befinden sich die Orangerie und eine Seegrotte und der kleinere barocke Schlossgarten wird von Skulpturen und einem Kreuzkanal geprägt. In den einstigen Wohnetagen der herzoglichen Familie befinden sich mehrere Ausstellungen des staatlichen Museums Schwerin. Neben Porzellan - und Kunstsammlungen in der „Beletage“ können die Ahnengalerie, der Thronsaal und weitere Kabinette besichtigt werden. Die Ausstellungen sind ganzjährig von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Sie sind nur über Treppen erreichbar und deshalb für gehbehinderte Personen schwer zugänglich. Im Schweriner Schloss befinden sich ein Sommercafe (April - Oktober in der Orangerie) sowie zwei Restaurants. Der große Festsaal wird für Konzerte und öffentliche Empfänge genutzt.

5.) Doberaner Münster

Doberaner Münster in Mecklenburg-VorpommernDas Münster von Doberan gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten in Mecklenburg Vorpommern und liegt an der norddeutschen „Straße der Backsteingotik“. Die Anlage befindet in den Außenbereichen der Stadt Bad Doberan und ist von der Hansestadt Rostock aus in wenigen Autominuten erreichbar. Das Doberaner Münster wurde im 14. Jahrhundert als Klosterkirche des Zisterzienserordens gebaut. An derselben Stelle befand sich zu dieser Zeit eine romanische Kirche, deren Überreste in das Münster eingefügt wurden. Besonders bemerkenswert ist die - nahezu vollständig erhaltene - mittelalterliche Ausstattung der imposanten Backsteinkirche. Besonders interessant sind der Hoch – und Kreuzaltar. In einer Nische des Mittelschiffs befindet sich die Grabplastik der Margarete Sambiria, die zum dänischen Königshaus gehörte. Das Münster ist von einem weitläufigen Park mit vollständiger historischer Ringmauer und dem einstigen Mönchsfriedhof umgeben. Die Anlage Neben den Ruinen der „Wolfsscheune“ und dem einstigen Wirtschaftshaus befinden sich noch die Toranlagen, das Kornhaus und das Amtshaus auf dem Gelände. Das „Beinhaus“, eine Krypta für die sterblichen Überreste der Zisterziensermönche, steht an ruhiger Stelle, etwas abseits von der Kirche. Das Doberaner Münster ist täglich geöffnet. Der Eintritt und diverse Führungen/Veranstaltungen sind kostenpflichtig. Eines der größten Events am Münster ist der Bikergottesdienst, der jedes Jahr im Mai im Rahmen eines Bikertreffens stattfindet

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