Sehenswürdigkeiten in Bayern

1.) Schloss Neuschwanstein

Ludwig II von Bayern ließ den Grundstein zu dem als Märchenschloss geltenden Bauwerk 1869 legen. Aber erst 1884 konnte der scheue Monarch es beziehen. Das Schloss sollte ihm das Gefühl geben, noch ein wirklicher König zu sein, nachdem der Krieg gegen Preußen 1866 verloren und ihm deshalb die Befehlsgewalt über seine Armee genommen wurde. Das Schloss Neuschwanstein diente ihm deswegen später als Rückzugsmöglichkeit. Das Gebäude repräsentiert wie kein anderes die Träume Ludwigs II. Die Bilder im Schloss zeigen dies überdeutlich, denn sie erzählen von großen Königen, Liebespaaren und Rittern in edler Rüstung. Aber auch der Schwan ist immer wieder zu finden, das christliche Zeichen für Reinheit. Leider lebte Ludwig II nur wenige Monate in seinem Märchenschloss. Und kurz nach seinem Tod wurde Schloss Neuschwanstein oberhalb Hohenschwangaus in der Nähe von Füssen auch schon für Besucher geöffnet. Heute ist Neuschwanstein eines der Schlösser in ganz Europa mit den meisten Besucherzahlen. Allein im Sommer zählt der Freistaat etwa 6000 Besucher pro Tag und sogar bis zu 1.3 Millionen pro Jahr.

2.) Deutsches Museum in München

1903 hat München die sogenannte Kohleninsel, eine Sandbank in der Isar, als Gelände für den Bau eines Museums auserkoren. Es sollte den Namen "Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik" tragen, wobei sich die Ausstellungen aber nicht nur auf deutsche Exponate beschränkten. Baubeginn war 1906. Im Laufe der Jahre wurde das Museum immer weiter ausgebaut, immer mehr kam hinzu und heute können interessierte Besucher durchaus mehrere Tage dort verbringen, bevor sie alles gesehen haben. Es gibt Ausstellungen über Musikinstrumente, Energie, Verkehr, Kommunikation, Naturwissenschaften und über vieles mehr. Außerdem gibt es ein sogenanntes Kinderreich für den vielleicht weniger interessierten Nachwuchs. Auf der Museumsinsel gibt es auch ein großes Freigelände mit weiteren Exponaten. Die Sammlungen umfassen vor allem Objekte zu den Themen Verkehr und Maschinen. Nur etwa ein Viertel ist allerdings in den Ausstellungen zu sehen. Der Rest lagert im Archiv. Zu den besonderen Stücken gehören vor allem die Dampfmaschine, der Dieselmotor, die U1 und der erste Benz.

3.) Walhalla Regensburg

Walhalla Regensburg in BayernDie Ruhmes- und Ehrenhalle in Regensburg wurde nach der sogenannten Stätte der Toten in der nordischen Mythologie, für ruhmreich in der Schlacht Gefallene, benannt. Und in Anlehnung an diese Totenstätte hat Ludwig I von Bayern diese Halle erbauen lassen. Der Bau begann 1830 und eröffnet wurde die Walhalla 1842. Vorbild für die Architektur war vor allem die Akropolis in Athen. Zweck der Halle war eigentlich, wie der Name schon andeutete, die Erinnerung an ruhmreiche Deutsche, egal welchen Standes und welchen Geschlechts, die sich für das Vaterland einsetzten und dabei zu Tode kamen. Bezug nahm dies vor allem auf den Sieg Napoleons gegen die Preußen 1807. Verewigt sind in der Halle mit Marmorbüsten oder auf Gedenktafeln aber heute nahezu 200 europäische Persönlichkeiten, die die Geschichte nachhaltig prägten. Die Tafeln erinnern dabei von Hermann dem Cherusker bis zum Erfinder der Taschenuhr, Peter Henlein. Die Marmorbüsten zeigen Persönlichkeiten von Heinrich I bis hin zu Sophie Scholl. Und noch heute ist es aufgrund der Bauweise möglich, neue Büsten aufzunehmen, was auch in regelmäßigen Abständen geschieht.

4.) Zugspitze

Allianz Arena in BayernAuch Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze mit ihren 2962 Meter, ist immer wieder ein Anlaufpunkt für Touristen in Bayern. Sie gehört zu den Sehenswürdigkeiten, um die man in Bayern einfach nicht herum kommt. Der hohe Berg ist nicht nur für sein Skigebiet bekannt; viele kommen einfach nur, um die herrliche Aussicht zu genießen. Das Bergpanorama bietet einen unvergesslichen Rundblick. Alleine der Blick auf die Dolomiten ist schon einen Aufenthalt wert. Und die oft scheinende Sonne lädt dazu ein, die Seele einfach treiben zu lassen. Die Zugspitze bietet aber noch viel mehr. Neben unter anderem geführten Schneeschuhwanderungen und der Möglichkeit für Kinder zu Rodeln, kann auch im Iglu-Dorf eine Nacht verbracht werden. Das Iglu-Dorf ist dabei luxuriös ausgestattet mit Küche, Bar und Whirlpools. Außerdem gibt es die Gelegenheit sich in den Restaurants kulinarisch verwöhnen zu lassen, an einem exklusiven Galadinner teilzunehmen oder auch am Valentinstags- oder Muttertagsbrunch. An bestimmten Tagen kann man auch mit der alten Berglokomotive eine Nostalgiefahrt machen oder einen zünftigen bayrischen Abend erleben.

5.) Allianz Arena

Die Allianz Arena in München-Fröttmaning wurde 2005 eröffnet nach nur drei Jahren Bauzeit. Sie stellt ein einzigartiges futuristisch anmutendes Bauwerk dar, das sofort ins Auge springt. Der FC Bayern trägt in dieser Arena seine Heimspiele aus, aber auch die "Löwen" des TSV 1860. Alle 69.901 Plätze im Stadion sind überdacht und ein 9800 Autos fassendes Parkhaus bietet die Möglichkeit mit dem eigenen Wagen direkt bis zur Allianz Arena zu fahren. Im Stadion kann man nicht nur den Heimspielen der Fußballvereine live beiwohnen, sondern auch eben diese eigenwillige Konstruktion bestaunen. Außerdem gibt es in der Allianz Arena in den Kiosken und Fan-Shops diverse Einkaufsgelegenheiten und die Möglichkeit in den Restaurants in der Süd- und der Nordkurve zu speisen. Nicht nur für Fans des FC Bayern oder der sogenannten "Sechzger" ist die Allianz Arena während eines Spiels einen Besuch wert; auch für Nicht-Fußballfans bietet das Stadion etwas fürs Auge. Bei den nahezu täglich angebotenen Fan-, Kinder-, Handycapped- oder VIP-Führungen können Besucher die Allianz Arena auch besser kennen lernen.

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